Über uns

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Die JHS ist ein Schulungsclan mit einem recht einzigartigen Konzept. Zum einen wird hier auch Spielern komplett ohne Vorerfahrung ein gutes Basiswissen vermittelt, zum Anderen können auch Spieler mit durchschnittlichen Wertungen als Instructor arbeiten, wenn sie das Spiel verstanden haben.

 

Liner8, Kommandant der JHS, über das Schulungskonzept:

„Ich vergleiche uns mal mit einem Beispiel aus dem Game. Die geringste Ausbildungsstufe im Spiel ist 50%. Dies ist zu Vergleichen mit einem neuen Spieler, der gerade das WoT-Tutorial absolviert hat.

Dann gibt es die 100% Ausbildung auf höchstem Niveau, die beim DEPAC oder der DE-GA stattfindet. Sowohl im Game als auch in Sachen Spielerausbildung eigentlich das nonplusultra (Individualausbildung bei E-Sport-Teams/Topclans mal ausgeschlossen).

Viele der Neulinge gehen jedoch aus zwei Gründen (oder einer Mischung dieser Gründe) nicht zu diesen Clans.

Problem 1: Die sind alle so extrem gut und ich kann kaum was, ich will nicht zur Last fallen.

Viele neuere Spieler schauen mit soetwas wie Ehrfurcht zu den Profis in einem Game auf. Leute, die in jedem zweiten Game 6 Kills machen sind so etwas wie mächtige Magier, die bestimmt besseres zu tun haben, als „sich mit meinen extrem dummen Fragen zu beschäftigen.“

Problem 2: Das hört sich alles so hochgestochen und kompliziert an, das brauchen doch nur die Elite-Spieler.

WoT ist auf den ersten Blick ein sehr simples Spiel, und alles, was den Anschein von Komplexion macht, schreckt erst einmal viele ab. Es ist bei mir ja genauso gewesen (was meine schrecklichen Statistiken zumindest ein Stückweit erklärt): Ich habe mich erst vor relativ kurzer Zeit differenziert mit dem Sichtsystem auseinander gesetzt. Die Spieler dürfen bei diesen komplizierten Sachen nicht das Gefühl bekommen, ins kalte Wasser geschmissen zu werden.

Wichtig: Diese beiden Gründe sind meine eigenen Erfahrungen und die von befreundeten Spielern. Es denken natürlich nicht alle Spieler so, aber es wird doch ein nicht unerheblicher Prozentsatz sein.

Jedenfalls: Wir sehen, dass für eine sinnvolle „Ausbildung“ eine Mittelstufe zwischen diesen beiden Dingen notwendig ist – die 75% Ausbildung. Sozusagen als WoT-Abitur zwischen der Tutorial-Grundschule und dem DEPAC-Studium. Eine High School halt. Und dort springen wir in die Bresche (versuchen es zumindest). Wir haben ausdrücklich nicht den Anspruch, neben den beiden Platzhirschen zu stehen oder mit ihnen verglichen zu werden. Wir sind ausdrücklich eher „durchschnittliche“ Spieler.

[Also:]

Warum maßt sich dieser 08/15 Randombob an, einen Schulungsclan aufzumachen?

Eine berechtigte Frage, immerhin bin ich vor allem im Forendurchschnitt weit unten. Auf noobmeter gelte ich insgesamt wenigstens als „above average“. Also warum sollte man freiwillig eine „schlechtere“ Ausbildung wählen? Hier haben wir die Lösungen für Problem 1 und 2:

Lösung 1: „Uns ist keine Frage zu doof“-Mentalität

Natürlich sehen das auch die großen Schulungsclans so und beantworten gerne auch sehr naive und grundlegende Fragen. Aber die Hemmschwelle, solche Fragen zu stellen, ist natürlich größer, wenn man es mit Top-Spielern zu tun hat. Man tut sich im Gespräch mit durchschnittlichen Spielern vielfach leichter – auch hier wieder meine eigene Einschätzung der Lage und meine eigenen Erfahrungen als Neuling

Lösung 2: Ausbildung im Gefecht anstatt im Hörsaal

Um die Neulinge nicht mit Komplexität abzuschrecken, muss man sie vorsichtig anfüttern. Das geht am besten, wenn man es in Gefechten hin und wieder einstreut. Sozusagen als „spielerisches Lernen“. Dafür haben die großen Clans logischerweise keine Kapazitäten, einfach durch den extrem großen Andrang. Weiterhin ist es natürlich so, dass ein weniger straff durchorganisiertes System dem Spieler meist sympathischer wirkt. Nebenbei hat es natürlich den Vorteil, dass alle Spieler das WoT Spielen um ihre RL-Termine herumlegen können und nicht für irgendeine total wichtige Schulung Kompromisse schließen müssen.

Wie stelle ich mir die Organisation des Ganzen vor?

Ich will die [JHS] (bleiben wir für einen Moment im High-School-Metapherbereich) nicht bis unter das Dach mit Lehrern füllen. Die Hälfte der Clanplätze ist für Schüler reserviert, die etwas festere Strukturen bevorzugen und es schätzen, über den Clan-Chat-Kanal einfacher an Platoongefechte zu kommen. Selbstverständlich gibt es keinen Clan-Zwang und wir nehmen auch Schüler mit, die keinem Clan beitreten wollen (oder schon einem anderen beigetreten sind).

Dass wir den Schülern eine Aufnahme in den Clan anbieten, hat in unserem Konzept zwei wesentliche Vorteile:

Zum ersten ist es natürlich wesentlich einfacher, einen Lehrer für seine Platoon-Matches zu finden. Gerade wenn Leute zu exotischen Zeiten unterwegs sind, ist es anstrengend, sich durch ne lange Liste zu suchen und zu schauen, wer Zeit und Lust hat. Im Clanchat fragt man einmal kurz und hat seine Antwort(en). Des weiteren entwickelt sich oft im Clanchat eine recht gute Atmosphäre, die Verbundenheit fördert.

Zum anderen ermöglicht es den Schülern, andere Schüler zu finden und sich unter „Gleichgesinnten“ auszutauschen, Züge zu fahren, usw. 

Es ist ja im Random eher selten, dass man zufällige Kontakte schließt. Aber bei uns lernt man sich kennen. 

Was springt für mich dabei raus? Warum sollte ich beitreten?

Die wesentliche Motivation sollte natürlich der Wille sein, unseren neueren Mitspielern unter die Arme zu greifen und eine ordentliche Portion Spaß zu haben. Aber auch für eure Fähigkeiten im Spiel kann es vorteilhaft sein, sich mit Neueinsteigern ins Gefecht zu begeben: Wenn man anderen etwas erklärt, versteht man es selbst meist besser und beschäftigt sich gründlicher damit. Es besteht also eine gute Chance, dass sich nicht nur die Neulinge bei den gemeinsamen Ausfahrten verbessern, sondern auch ihr.“